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22.06.2009

Minen-Bienen und Delfin-Spione

DEUTSCHLAND – Sie surren und geraten mit ihren pelzigen schwarz-gelben Körperchen in Wallung, sobald sie Sprengstoff wittern: Minen-Bienen. «Die gibt es wirklich. In geheimen Testlaboren in den USA werden Honigbienen für zukünftige Kriegseinsätze abgerichtet», schildert Rainer Pöppinghege von der Universität Paderborn.

Der Militärhistoriker hat gerade den Sammelband «Tiere im Krieg. Von der Antike bis zur Gegenwart» herausgegeben. Über Delfine mit Bomben am Körper, quasi tierische Selbstmordattentäter, habe er nur Gerüchte gehört. «Es gibt zumindest Fotos von Spionage-Delfinen mit Kamera an der Flosse. Und früher wurden Brieftauben mit Mini-Fotoapparaten ausgestattet, die Luftaufnahmen von feindlichen Stellungen machten.»

Sein erstes einschneidendes Erlebnis mit Tieren im Kriegseinsatz hatte Pöppinghege vor rund 20 Jahren an der Grenze zwischen Nord- und Südkorea. Dort habe er Kanarienvögel als «Gasangriffsfrühwarnsysteme» kennen gelernt. Die Nordkoreaner hatten Tunnel nach Südkorea gegraben, die die Südnachbarn aus Angst vor einer Invasion oder vor einem Gasangriff überwachten. Mithilfe kleiner Kanarienvögel in Käfigen. «Wenn ein Vogel von der Stange fiel, wussten sie: Gasmaske auf», schildert der Historiker die Funktionsweise des tierischen Warnsystems.



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