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21.02.2011

Ministerin von Brigitte Bardot verklagt

FRANKREICH – Nachdem Brigitte Bardot (76) gegen einen der grössten Schlachthöfe Frankreichs Strafanzeige erstattet hat, geht ihre Stiftung nun gegen die französischen Ministerien für Landwirtschaft und Inneres vor. Die Stiftung Brigitte Bardot wirft ihnen vor, nicht EU-konforme Praktiken in den französischen Schlachthäusern zu dulden.

Bild: Wikipedia/Cdrik b06

Die Stiftung erklärt, dass viele Tiere noch nach mittelalterlichen Sitten getötet werden, obwohl ihr Fleisch nicht für den Halal-Markt bestimmt ist. Aus religiösen Gründen wird die elektrische Betäubung bei der Halal-Schlachtung nicht respektiert. Das Tier wird vor der Schlachtung durch ein kalkuliertes Mass an Reizstrom betäubt, ohne dass es im Hinblick auf den islamischen Glauben schon als tot gilt. Für den Halal-Markt müssen Tiere nach muslimischen Regeln getötet werden. Viele der Metzger stechen das Rind mit dem Messer ab, ohne es vorher mit einem Bolzenschuss-Apparat zu betäuben. Ungefähr 80 Prozent der Schafe und Ziegen sowie 40 Prozent der Rinder werden nicht betäubt.



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