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09.05.2016

Mit Gewehren gegen Wildpferde

AUSTRALIEN – Da Australiens Behörden Wildpferde für Umweltschäden in einer Region südwestlich von Sidney verantwortlich machen, soll ein Teil der Tiere zum Abschuss freigegeben werden.

Rund 6000 Wildpferde umfasst jene Herde, welcher die Behörden die Flurschäden zuschreiben. Nun soll sie drastisch reduziert werden. Scharf sind die Proteste von Tierfreunden. Sie wollen den Abschuss der Pferde verhindern, stossen jedoch bei der Regierung des Bundesstaates New South Wales bislang auf taube Ohren. Diese hat vor, im so genannten Kosciuszko-Nationalpark in zwei Jahrzenten höchstens noch 600 Tiere zu dulden. In einem Regierungscommuniqué heisst es, dass man das Ziel durch einfangen, umsiedeln, aber auch erschiessen erreichen will. Das letzte Wort in dieser Angelegenheit ist noch nicht gesprochen.



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