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06.06.2013

Mit Hunden auf Katzenjagd im Australischen Outback

Australien hat ein Katzenproblem. Mehrere Tausend verwilderte Hauskatzen bedrohen die einheimischen Wildtiere. Nun soll die Bedrohung mithilfe von speziell abgerichteten Hunden bekämpft werden.

Wildhüter im Norden Australiens haben die Jagd auf streunende Katzen eröffnet, um andere Tiere zu schützen. Die verwilderten Hauskatzen erreichten inzwischen ein Gewicht von bis zu 20 Kilogramm und stellten eine Gefahr für das lokale Ökosystem dar. Wildhüter Dean Yirbarbuk sagte dem Sender ABC, er wisse nicht, wieviele dieser Katzen sich im Outback herumtreiben, doch es seien zu viele.

Hunde sollen die Katzen auf Bäume jagen

Nun sollen speziell abgerichtete Hunde den Rangern helfen, die streunenden Katzen aufzuspüren. sagten Wildhüter in Arnhemland der Tageszeitung «Northern Territory News».

Die Hunde, extra aus West-Australien eingeflogen, sollen die Katzen jagen und auf Bäume treiben, damit sie von den Wildhütern eingefangen werden können.

Population muss verkleinert werden

Mit Funkhalsbändern sollen die eingefangenen Katzen wieder freigelassen werden und den Behörden helfen, ihre Fress- und Schlafplätze aufzuspüren. Anschliessend soll eine grosse Zahl der Katzen getötet werden, um die Population unter Kontrolle zu halten.

«Die Zahl unserer Vögel und anderer Tiere nimmt ab. Wir hoffen, dass dieses Projekt helfen kann, die Katzen loszuwerden», so Wildhüter Yirbarbuk. 



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