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01.04.2011

Nashörner wieder stärker bedroht

SCHWEIZ – Trotz guten Artenschutzprogrammen hat die Bedrohung für den Bestand der Nashörner in Afrika wieder zugenommen. Schuld daran sind gut organisierte Verbrechersyndikate. Allein in Südafrika waren letztes Jahr 333 gewilderte Tiere zu beklagen.

Die Experten der Internationalen Union für Naturschutz (IUCN) warnten deshalb davor, dass die Wilderei die Erfolge beim Artenschutz wieder zunichte machen. Denn in den vergangenen drei Jahren wurden mehr als 800 Nashörner wegen ihres Horns getötet, allein in Südafrika waren es 333. Nach Angaben der IUCN gibt es weltweit nur noch 4840 Spitzmaul- und 20'150 Breitmaulnashörner.

Um die gut organisierten Verbrechernetzwerke zu bekämpfen, sei vor allem eine bessere Vernetzung und Zusammenarbeit von Wildhütern, lokaler Polizei und Staatsanwaltschaften nötig. Anlass zur Hoffnung gäben die zunehmende Anzahl von Schutzgebieten in Südafrika sowie die DNA-Erfassung der Nashörner. Damit lässt sich jedes abgesägte Horn mit einer Erbgutanalyse dem entsprechenden Tier zuordnen. 



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