Logo
29.04.2014

Neue Verordnung: Hunde müssen regelmässig ausgeführt werden

SCHWEIZ – Seit gestern sind drei neue Verordnungen rund um den Tierschutz in der Anhörung, eine davon betrifft die Heimtierhaltung. Konkret sollen diverse Gesetzesartikel zu Auslauf, Unterbringung und Transport, etwa im Auto, von Hunden und Katzen präzisiert und deren Vollzug kantonal vereinheitlicht werden.

Künftig müssen Halter von Hunden, die in Wohnungen gehalten werden, ihr Tier regelmässig ausführen. Auch in Bezug auf die Unterbringung oder die Grösse von Transportboxen werden genaue Anforderungen gestellt.

Beim Transport im Auto werden aus Platzgründen häufig zu kleine Boxen verwendet. Damit soll in Zukunft Schluss sein: Hunde oder Katzen müssen in der Transportbox oder im Laderaum so viel Platz haben, dass sie stehen, sich umdrehen und sich hinlegen können. Auch Hundehütten müssen genügend Platz bieten, so dass das Tier darin in Seitenlage mit ausgestreckten Gliedmassen liegen kann.

Das sind einige der Massnahmen, welche das Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen in der neuen Verordnung rund um Hunde und Heimtiere vorschlägt. Die Änderungen befinden sich seit gestern in der Anhörung, die noch bis zum 28. Juli andauert.

Eine weitere Verordnungsänderung präzisiert gewisse Anforderungen an die Tierzucht. So soll die Zucht zwingend darauf ausgerichtet sein, gesunde Tiere zu erhalten. Zudem sollten diese frei sein von Eigenschaften, die ihre Würde missachten. Deshalb soll nun in die Verordnung über den Tierschutz beim Züchten von Tieren eine Liste mit belastenden, erblich bedingten Merkmalen sowie Kriterien für die Einteilung in Belastungsgrade aufgenommen werden.

Langhaarigkeit, Albinismus oder vereinzelt fehlende Zähne gelten demnach als leichte Belastung. Zu den mittleren bis starken Belastungen gehören Schäden oder Deformationen, die zu Funktionsausfällen etwa bei der Atmung führen, tiefgreifende Eingriffe in das Erscheinungsbild des Tieres, starke Schmerzen, Ängste oder anderes Leiden.

Ganz verboten sind einige Zuchtformen wie beispielsweise so genannte Tanzmäuse (die aufgrund eines Innenohrdefekts an Orientierungsverlust leiden und sich daher nicht normal bewegen können) oder fehlende Schnurrhaare bei Katzen.

Eine dritte Verordnungsänderung konkretisiert die Vorschriften der Tierschutzverordnung zur Haltung und zum Umgang mit Wildtieren. Unter anderem werden für einzelne Tierarten die Vorgaben für die Gehegeeinrichtung, die Fütterung und für Pflegemassnahmen präzisiert.



Benutzer:
Passwort:
Neu registrieren
Passwort vergessen?

Notfälle

Petfinder.ch arbeitet eng mit zwei Tierärztinnen zusammen, die auf die häufigsten Notfälle bei Hunden, Katzen,Pferden und Nagern eingehen.
» mehr 

Heimatlose Tiere suchen ein Zuhause

heimatlose Tiere suchen ein Zuhause - Hunde, Katzen, Nager usw.

Über 1000 heimatlose Tiere suchen bei uns ein neues Zuhause. Tiervermittlung für Hunde, Katzen, Nager und mehr...