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11.02.2011

Nun kann auch Prostatakrebs von Hunden erschnüffelt werden

Nachdem bereits Erfolgsmeldungen von Hunden, die Haut-, Brust-, Lungenkrebs und sogar Darmkrebs erschnüffeln können, die Runde machten (petfinder.ch berichtete), wartet die Wissenschaft nun mit einem weiteren «Superhund» auf. Dieses Mal handelt es sich um einen Belgischen Schäferhund, der durch Schnüffeln an Urinproben mit einer Trefferquote von 91 Prozent Prostatakrebs erkannte.

An der Studie nahmen insgesamt 66 Männer teil, die sich zuvor wegen auffälliger Tastbefunde oder erhöhten Blutwerten des Prostata-spezifischen Antigens (PSA) einer Biopsie unterzogen hatten. Bei 33 Männern bestätigte die Gewebeprobe den Verdacht.

Der speziell ausgebildete Belgische Schäferhund bekam parallel dazu von allen 66 Studien-Teilnehmern eine Urinprobe vorgesetzt. Das Ergebnis: von den 33 bestätigten Tumor-Patienten erkannte der Hund 30 richtig. Damit bestätigen sich nun auch im Falle des Prostatakrebses zwei Faktoren. Erstens können entsprechend ausgebildete Hunde zur Diagnose eingesetzt werden. Und zweitens entsendet auch dieser Tumor offenbar bestimmte Stoffe, die im Urin nachgewiesen werden können.



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