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14.08.2009

Ölkonzern übernimmt Verantwortung für Vogelsterben

USA – Der Ölkonzern Exxon Mobil musste zugeben, dass durch seine Abfallprodukte Dutzende Zugvögel vergiftet wurden. Er muss muss nun pro getötetes Tier rund 7000 Dollar bezahlen.

Rund 600'000 Dollar bezahlt Exxon Mobil mit der Anerkennung der Verantwortung für den Tod von 85 Zugvögeln. Gemäss dem Justizministerium in Washington waren die Vögel zwischen 2004 und 2009 ums Leben gekommen, nachdem sie mit Kohlenwasserstoff und öligen Abfallprodukten des Ölkonzerns in Kontakt gekommen waren.

Neben der Zahlung von 7000 Dollar für jeden getöteten Vogel unterstützt der Konzern nun auch Projekte zum Schutz von Feuchtgebieten. Den dafür ausgegebenen Geldbetrag wird das Unternehmen aber locker wegstecken. Immerhin machte Exxon Mobil in der ersten Jahreshälfte einen Gewinn von 8,6 Milliarden Dollar. Somit macht das Unternehmen die Strafzahlung innerhalb von 20 Minuten wieder wett.

Dennoch soll es in der Zukunft zu keinen solchen Zahlungen mehr kommen müssen. Laut eigenen Angaben hat Exxon Mobil bereits 2,5 Millionen Dollar in Massnahmen investiert, die den Tod von Vögeln künftig verhindern sollen.