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17.09.2010

Orca-Baby noch immer in niederländischem Delfinarium gefangen

HOLLAND - Vor einigen Monaten sammelte das Delfinarium in Harderwjik vor der holländischen Küste ein Orca-Baby ein. „Morgan“ werde wieder frei gelassen, sobald sie bei Kräften sei, sagte das Delfinarium damals. Der junge Orca ist nun wieder in gutem gesundheitlichen Zustand. Doch von Freilassung ist keine Rede mehr.

Der Zoodirektor habe nicht auf eine schriftliche Anfrage der Organisation geantwortet. Offiziell heißt es, internationale Experten würden derzeit zu ihrer Meinung befragt, was das Beste für den jungen Schwertwal sei. „Wir befürchten, dass es sich bei den „internationalen Experten“ um Profit-orientierte Orca-Trainer handelt“, so Meeresbiologin Dr. Tanja Breining von PETA. Womöglich plane Harderwjik, das Orca-Baby nach Antibes, in den Loro-Park auf Teneriffa oder nach Seaworld in die USA zu verschiffen. Weibliche Orcas sind für Shows sehr gefragt, da sie weniger aggressiv und ungefährlicher für die Trainer sind. PETA plant jetzt internationale Proteste für die Freilassung von Morgan. Auf der Homepage der Organisation kann jeder an einem dementsprechenden Aktionsaufruf teilnehmen.

Im Ozean schwimmen Orcas tausende Kilometer und tauchen mehrere hundert Meter tief. Sie leben in großen Sozialverbänden und kommunizieren mit zahlreichen Artgenossen. Um in Meeresparks auf ihr Leid aufmerksam zu machen, sehen sie in ihrer Verzweiflung oft keine andere Möglichkeit als ihre Trainer anzugreifen – häufig mit tödlichem Ausgang.



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