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22.09.2015

Peinlich, peinlich!

SCHWEIZ – Geflügelzüchter-Präsident wird am Zoll mit mehreren geschützten Vogelarten erwischt. Papiere für die Einfuhr hat er nicht.

Bild: Hawaiigans / Wikipedia

Die Zollbeamten in Riehen (Baselland) staunten bei der Kontrolle eines Fahrzeuges mit Solothurner Nummernschild nicht schlecht. Gleich dreizehn geschützte Enten- und Gänsearten befanden sich im Auto. Darunter Kaiser-, Hawaii- und Zwergschneegänse sowie Sichel-, Braut-, Rotschulter- und Bandenten. Hawaiigänse unterliegen gar dem Washingtoner Artenschutzabkommen Cites. Der Autobesitzer hatte keine entsprechenden Einfuhrbewilligungen, auch die spezielle Cites-Bewilligung konnte er nicht vorweisen. So wurden die Tiere sichergestellt und entsprechenden Vogelschutzinstitutionen übergeben. Laut dem Bundesamt für Lebensmittelsicherheit und Veterinärwesen (BLV) wurde gegen den Mann ein Verwaltungsverfahren eröffnet. Es droht ihm eine Busse von mehreren Tausend Franken. Das Pikante an der Sache: Beim Schmuggler handelt es sich um den Präsidenten von Rassegeflügel Schweiz. Sein lapidarer Kommentar gegenüber der Presse: «Ich habe einen Seich gemacht.»



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