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18.08.2010

PETA veröffentlicht Beweis-Videos zum Trutenmast-Skandal

DEUTSCHLAND - Trutenmäster Volker Knops in Deyelsdorf beteuerte in den letzten Tagen immer wieder gegenüber der Presse, dass die grausamen Bilder der Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e. V. nicht in seinem Stall aufgenommen wurden. Um diese „haltlosen Anschuldigungen“ zu entkräften, veröffentlicht PETA jetzt ungeschnittenes Videomaterial, auf dem eindeutig ein Zusammenhang von Knops Mastbetrieb und den gequälten Truten zu sehen ist.

Zu sehen sind die Aufnahmen auf http://www.videoportal.peta.de/groti.html. Auch, dass Landwirtschaftsminiserin Astrid Grotelüschen (CDU) weiterhin darauf beharrt, keine Verantwortung zu übernehmen, trifft bei den Tierschützern auf Unverständnis. Es sei bekannt, dass die Mastputen-Brüterei Ahlhorn der Familie Grotelüschen bis ins Detail in die Betriebsführung der Mastbetriebe Einfluss nimmt und sogar die - falschen - Eidesstattlichen Versicherungen der beiden Mastbetriebe veranlasst hat. Die Staatsanwaltschaft Schwerin hat mittlerweile, neben der Staatsanwaltschaft Stralsund, ebenfalls ein Strafermittlungsverfahren gegen den Alt Schlagsdorfer Mastbetrieb eingeleitet, Az. 132 Js 21569/10.

„Leugnen wird Ministerin Grotelüschen in diesem Fall nicht weiterhelfen", so Agrarwissenschaftler Dr. Edmund Haferbeck von PETA. „Der eigentliche Skandal ist doch, dass die von uns gezeigten Zustände kein Ausnahmefall, sondern Alltag in der deutschen Putenmast sind!" Bis zu 8 Prozent der Puten sterben während der Mastzeit, ganz „normal" und vom Landwirt einkalkuliert - das sind bei einem Betrieb mit 20.000 Puten immerhin 1.600-1.800 Tiere, also mehrere pro Tag bzw. Nacht. PETA erneuert die Forderung nach dem Rücktritt der Ministerin - Grotelüschen könne als Lobbyistin der Massentierhaltung nicht unbefangen das Amt der obersten Tierschützerin Niedersachsens ausüben. Auch Oppositions-Politiker der SPD, Linken und Grünen haben sich im Landtag heftig gegen die Leugnungs-Strategie der Ministerin ausgesprochen.

Quelle: Peta.de



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