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07.11.2016

Polizisten lassen missbrauchtes Schaf krepieren

DEUTSCHLAND – Vergangenen Donnerstag fand vor dem Amtsgericht in Mühlheim bei Stuttgart die Verhandlung in einem Tierquäler-Prozess statt. Bestraft werden konnte der Haupttäter nicht, da er sich rechtzeitig aus dem Staub gemacht hatte. Jedoch wurden zwei Polizeibeamte zur Rechenschaft gezogen, welche ein geschändetes Tier einfach seinem Schicksal überliessen.

Die Story in Kürze: Eine bislang unbekannte Person verging sich Ende Februar 2016 in einem Stall in der Nähe des Stadt Stuttgart an einem Schaf, das gerade erst zwei Lämmer geboren hatte. Offensichtlich fesselte die Person das Tier und band ihm das Euter ab. Als der fünfundsiebzigjährige Halter des Schafes dies bemerkte und in den Stall kam, um das Schaf zu retten, schlug ihn der Täter brutal zusammen und suchte das Weite. Das Euter des Schafes stellte sich in der Folge als entzündet dar, weswegen die beiden Lämmchen kurz darauf verstarben. Das Mutterschaf musste eingeschläfert werden. Zwei Polizisten, die zur Ermittlung an den Tatort gerufen wurden, hatten die Notlage des Schafes zwar erkannt, aber nichts unternommen, um dem Schaf zu helfen. Der Tatvorwurf gegen die zwei Ordnungshüter lautet gemäss Gerichtsentscheid: Tierquälerei durch Unterlassen. Gegen die beiden Beamten wurden Geldbussen in der Höhe von 700 Euro und 800 Euro verhängt.



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