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29.08.2016

Problematische Revision des Jagdgesetzes

SCHWEIZ – Der Bundesrat hat letzte Woche eine Revision des Jagdgesetzes in die Vernehmlassung gegeben. Er will dabei unter anderem den Schutz der geschützten Arten stark abschwächen.

Einer aktuellen Pressemitteilung von BirdLife Schweiz ist folgendes Statement zu entnehmen: «Ein Punkt ist aus unserer Sicht besonders problematisch: Während bisher für Eingriffe in die Bestände geschützter Arten eine Zustimmung des Bundes notwendig war, soll dieser von den Kantonen nur noch angehört werden müssen.» Damit wird der nun seit einem Vierteljahrhundert geltende Kompromiss, dass die Jagd durch die Kantone und der Schutz der Arten durch den Bund geregelt wird, in Frage gestellt. Das führt zu einem uneinheitlichen Vorgehen und erhöht den Druck auf die geschützten Arten in unnötiger Weise.» Andere Punkte der Revision des Jagdgesetzes werden von BirdLife Schweiz begrüsst wie der Schutz des Haubentauchers. Das darf aber nicht darüber hinwegtäuschen, dass damit jene Arten, die effektiv den Schutz nötig hätten wie der Birkhahn, das Schneehuhn und die Waldschnepfe, immer noch jagbar sein werden. Die Organisation wird in seiner Antwort den Bundesrat auffordern, am Entwurf deutliche Optimierungen vorzunehmen, damit ein ausgewogener Vorschlag an das Parlament entsteht.



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