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28.05.2009

Raubvögel werden immer städtischer

SCHWEIZ – Nach den Steinmardern, Fledermäusen, Füchsen und Igeln siedeln sich nun auch immer mehr Raubvögel in den Schweizer Städten an. Seit sie nicht mehr gejagt werden dürfen, haben die Vögel ihre Scheu vor Menschen zunehmend abgelegt und geniessen nun die Vorzüge der urbanen Gebiete.

In den Gewässern tummeln sich die Fische, Friedhöfe und Kirchtürme bieten ruhige Nistplätze und Hochhäuser werden zu künstlichen Felsen – das Stadtleben wird für Greifvögel wie Falken, Milane und Bussarde immer attraktiver. Ganz zu schweigen vom Abfall, der von den Menschen hinterlassen wird, da werden die Reste eines Big Macs zum gefundenen Fressen.

Mittlerweile wird sogar bereits der Nachwuchs in der Stadt zur Welt gebracht: in Basel wurden zwei Brutpaare und in Zürich ein brütender Mäusebussard beobachtet – und das inmitten eines öffentlichen Stadtparks. 



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