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30.07.2009

Rottweiler-Drama: Versagten die Behörden?

SCHWEIZ – Gab es Anzeichen dafür, dass der junge Rottweiler gefährlich war? Hätte man die Attacke auf den 4-jährigen Buben verhindern können? Fest steht: als die beiden Rottweiler nach der Verhaftung ihres Besitzers ins Tierheim kamen, wurden sie für ungefährlich befunden.

Noch immer gehen die Wogen hoch im Fall des mittlerweile eingeschläferten Rottweilers. Mittlerweile ist klar, dass die beiden Hunde, die von ihrem Besitzer Patric Suter offenbar im Zwinger gehalten wurden, nach dessen Verhaftung den Aargauer Behörden übergeben wurden. Diese betrauten das Tierheim Au in Brugg mit der Prüfung der beiden Rottweiler. Das Tierheim wie auch der behandelnde Tierarzt sahen während der dreitägigen Prüfdauer keine Anzeichen für eine Gefährlichkeit des jungen Rottweilers. Auf Grund dieser Analyse traf die Aargauer Kantonstierärztin den Entscheid, dass die beiden Hunde Suters Mutter in Obhut gegeben werden können.

Wie gestern bekannt wurde, ging der Attacke auf den 4-jährigen Bub jedoch bereits ein anderer Zwischenfall hervor, bei dem ein 48-jähriger Mann im selben Industriequartier von dem Rottweiler angegriffen wurde. Da sich der Mann offenbar schnell genug mit seinem Mofa einem Biss entziehen konnte und dadurch unverletzt blieb, meldete er den Vorfall vorerst nicht.

Bleibt also nun die Frage, ob der Hund im Vorfeld nicht gut genug getestet wurde oder ob sich seine Aggressivität erst im Nachhinein zu einem ernst zu nehmenden Problem entwickelte. So oder so: Viele Menschen sind verunsichert im Umgang mit grossen Hunden, was wiederum viele Hundehalter, insbesondere natürlich Rottweiler-Besitzer derzeit zu spüren bekommen. Wie das Beispiel einer 19-jährigen Rottweiler-Halterin aus Dübendorf zeigt. Sie sieht sich seit Montag einer massiven Zunahme von verbalen Beleidungen ausgesetzt und im Bus habe man sie gar mit einer Flasche beworfen.



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