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02.09.2009

Rottweiler im Kanton Zürich bald verboten?

SCHWEIZ – Dass einzelne Rottweiler in letzter Zeit für negative Schlagzeilen sorgten, könnte nun für alle anderen ebenfalls schwerwiegende Konsequenzen haben: der Kanton Zürch prüft ein Verbot der Rasse.

Im Juli war der dreijährige Ali in Schaffhausen von einem Rottweiler gebissen worden, im August ereilte ein zweijähriges Mädchen dasselbe Schicksal. Grund genug für den Kanton Zürich, nun zu prüfen, ob der Rottweiler auf die Liste der verbotenen Rassen gesetzt werden soll. Dies bestätigt Kantonstierärztin Regula Vogel.

Beschliessen müsste das Verbot der Regierungsrat. Davon betroffen sind laut Vogel mehrere Hundert Rottweiler, die derzeit im Kanton gehalten werden. Tritt das Verbot in Kraft, müssen Halter, die ihren Rottweiler behalten wollen, eine «Übergangsbewilligung» beantragen. Neue Tiere dürften nicht mehr angeschafft werden.

Walter Frei, Zentralpräsident des Schweizer Rottweilerhunde-Clubs erachtet ein Verbot als «viel zu weit» gehend. Natürlich sei aber wichtig, dass die Züchter gut darauf achten würden, wem sie einen jungen Rottweiler anvertrauen. Ausserdem sei der Rottweiler als Diensthund bei Zoll und Polizei beliebt. So hat auch die Zürcher Kantonspolizei Rottweiler unter ihren Diensthunden, wie Sprecherin Cornelia Schuoler bestätigt.



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