Logo
17.11.2010

Schafhalter schützen ihre Tiere immer noch zu wenig – Schaf im Entlebuch von Wolf gerissen

SCHWEIZ – In der Nacht auf Montag riss ein Wolf in Flühli im Entlebuch ein Schaf. Die Schafhalter in gefährdeten Gebieten schützen offensichtlich ihre Schafe immer noch zu wenig. Jetzt wurden die Halter dazu aufgerufen, ihre Tiere über Nacht in die Ställe zu bringen.

Wolf reisst Schaf in der Schweiz

Schafe, die auf Weiden bei Wäldern, entlang eines Baches oder anderen unebenen Geländen gehalten werden, sind besonders gefährdet. Diese Umgebung bietet Wölfen beim Anschleichen in der Nacht Deckung. Im Kanton Luzern wurden 2010 bisher vier Schafe vom Wolf getötet. Das ist viel weniger als im Vorjahr, als dem neu frisch eingewanderten Wolf 46 Schafe zum Opfer fielen. Der Kanton Luzern führt die tieferen Verluste auf den Einsatz von Herdenschutzhunden zurück. Dieser Einsatz bewährt sich grundsätzlich, ist jedoch noch nicht ausreichend. Die Erfahrungen aus den Einsätzen werden in Zusammenarbeit mit allen Beteiligten laufend ausgewertet, damit ein ausreichender Schutz der Schafe in Zukunft gewährleistet wird. Und so keine Wölfe mehr zum Abschuss freigegeben werden «müssen».



Benutzer:
Passwort:
Neu registrieren
Passwort vergessen?

Notfälle

Petfinder.ch arbeitet eng mit zwei Tierärztinnen zusammen, die auf die häufigsten Notfälle bei Hunden, Katzen,Pferden und Nagern eingehen.
» mehr 

Heimatlose Tiere suchen ein Zuhause

heimatlose Tiere suchen ein Zuhause - Hunde, Katzen, Nager usw.

Über 1000 heimatlose Tiere suchen bei uns ein neues Zuhause. Tiervermittlung für Hunde, Katzen, Nager und mehr...