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07.07.2015

Schlechte Neuigkeiten für Jungwölfe

SCHWEIZ – Jungwölfe dürfen ab Mitte Juli unter gewissen Voraussetzungen geschossen werden. Der Bundesrat hat die Jagdverordnung entsprechend geändert.

Die Kantone erhalten mit der Inkraftsetzung der angepassten Verordnung mehr Kompetenzen hinsichtlich präventiver Abschüsse. So können diese mit Zustimmung des Bundesamtes für Umwelt (Bafu) den Bestand regulieren, wenn im Streifgebiet eines Rudels mit Jungtieren mindestens fünfzehn Nutztiere innerhalb von vier Monaten gerissen werden. Angerechnet werden übrigens nur Nutztiere in Gebieten, in welchen zumutbare Massnahmen zum Schutze der Herden ergriffen wurden. Ausserdem ist ein Abschuss möglich, wenn die Jungtiere sich regelmässig in der Nähe von Siedlungen blicken lassen oder gar aggressives Verhalten an den Tag legen. Der Bundesrat schreibt, dass die Jungtiere nur im Jahr ihrer Geburt sowie im Folgejahr geschossen werden dürfen, die Elterntiere seien zu schonen. Diese Massnahmen stossen bei diversen Unwelt- und Tierschutzorganisationen auf Unverständnis. Sie warnen davor, dass die Gesetzesänderung die Populationsentwicklung der Wölfe in der Schweiz ernsthaft gefährden würde.



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