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16.09.2009

Schon drei tote Buckelwale nach Schiffshavarie gefunden

MADAGASKAR – Die Befürchtungen, dass nach dem Sinken eines Chemie-Frachters Meeresbewohner zu Schaden kommen könnten, hat sich leider bestätigt: vor der Küste Madagaskars wurden bereits drei tote Buckelwale entdeckt.

Nachdem vor rund drei Wochen vor der Küste der Tropeninsel ein türkischer Chemie-Frachter gesunken war, sind jetzt an der Südspitze der Insel drei Buckelwale verendet. Der Frachter «Gulser Ana» war gemäss Regierungsangaben mit 40'000 Tonnen Phosphat und rund 600 Tonnen Öl beladen gewesen, ein Grossteil davon war nach dem Auseinanderbrechen des Schiffs ins Meer geflossen.

Die Unglücksstelle liegt auf einer wichtigen Zugroute von Buckelwalen zur Insel Réunion, wo sie ihren Nachwuchs gebären. Umweltschützer hatten deshalb gleich nach dem Sinken des Schiffs eine Katastrophe befürchtet. Zu Recht, wie es scheint. Denn die Atemwege der Wale können durch Öl und Diesel verstopft werden. Schon kurz nach dem Unfall waren mehrfach entkräftete Buckelwale dabei beobachtet worden, wie sie verzweifelt versuchten, ihre Atemlöcher vom öligen Wasser freizublasen.

Auch die Strände im Süden der Insel sind kilometerlang mit Öl verschmutzt. Der gesunkene Frachter stand angeblich auf einer Schwarzen Liste von Schiffen, welche aus Sicherheitsgründen keine Häfen der Europäischen Union anlaufen dürfen. Die 23-köpfike Besatzung war am 26. August gerettet worden, die Ursache für das Unglück ist nach wie vor unklar.



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