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07.07.2010

Schon wieder: Rehbock verendete in Weidenetz

SCHWEIZ – Wegen Widerhandlung gegen das Tierschutzgesetz wird ein Landwirt im Kanton Zürich verzeigt. Schon wieder hat sich am Donnerstag ein Rehbock in einem Elektroweidenetz verfangen und ist qualvoll gestorben.

Bild: Kapo Zürich

Im Kanton Zürich kommt es wegen nicht sachgemässem Umgang mit Elektroweidenetzen immer wieder zu tragischen Todesfällen von Wildtieren. Zuletzt am Donnerstag in einer zürcherischen Gemeinde. Der neuste Fall ist speziell tragisch, weil ihn der Landwirt durch sein grobfahrlässiges Handeln verursacht hat. Beim aktuellen Fall wird der verantwortliche Landwirt wegen Widerhandlung gegen das Tierschutzgesetz zuhanden des zuständigen Statthalteramtes verzeigt.

Im Zusammenhang mit dem qualvollen Tod des Rehbocks am vergangenen Donnerstag warnt die Kantonspolizei Zürich vor dem unsachgemässen Umgang mit den mobilen Weidezäunen. Die Netze dürfen nur verwendet werden, wenn auch tatsächlich Tiere weiden. Ausserdem muss der Zaun korrekt aufgestellt und unterhalten sein sowie zwingend unter genügend starkem Strom stehen. Nach der Abweidung sind die Netze unverzüglich zu entfernen.

Eine tödliche Gefahr für Wildtiere aber auch für die Weidetiere stellen diese Zäune dar, wenn diese Vorgaben nicht beachtet werden. Verfängt sich ein Tier darin, kann es sich nur schwer selbst befreien und erleidet meist einen qualvollen Tod.



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