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21.10.2010

Schwarzer Panther zum Abschuss freigegeben

DEUTSCHLAND - Im Landkreis Trier-Saarburg wurde mehrfach ein schwarzer Panther gesichtet. Jetzt wurde die Raubkatze von der Struktur- und Genehmigungsdirektion (SGD) Nord zum Abschuss freigegeben. Das Tier soll von der Polizei sofort getötet werden, wenn es in Wohngebieten auftaucht.

Es sollen sogar Teilmantelgeschossen für den Abschuss verwendet werden,  die mit wesentlich höherer Energie und Geschwindigkeit im Ziel einschlagen. Normale Munition in Form von Vollmantelgeschossen würde das Tier nicht sofort kampfunfähig, sondern eher aggressiv machen. Selbst Jäger sollen keine Betäubungsmittel einsetzen, sondern einen gezielten Abschuss durchführen. Eine Betäubung des Tiers würde nichts nützen, da diese nach Auskunft des Zoos Neuwied bei der Raubkatze erst nach rund sieben Minuten wirkt.

In den vergangenen Wochen war in den Wäldern des Ruwertals im Kreis Trier-Saarburg viermal eine „schwarze grosse Raubkatze“ gesichtet worden. Die Kreisverwaltung nimmt den Fall ernst. Es könnte sein, dass es sich um den freilaufenden Panther handele, der seit Ende 2009 in Luxemburg und Belgien gesehen worden war.



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