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27.10.2015

Schwerer Fall von Tierquälerei aufgedeckt

DEUTSCHLAND – Mitarbeiter des Deutschen Tierschutzbüros fanden Mitte Oktober auf zwei Höfen etwa 400 vernachlässigte Kühe und Kälber in maroden und verdreckten Stallungen vor, auch tote Tiere befanden sich darunter.

Symbolbild

Das Deutsche Tierschutzbüro wurde darüber informiert, dass auf zwei verschiedenen Betrieben im hessischen Buseck-Beuern mehrere Kühe unter grauenhaften Umständen leben. Zwei Mitarbeiter machten sich auf den Weg, um die Zustände zu kontrollieren. Auf beiden Betrieben bot sich ihnen ein ähnliches Bild: Gerätschaften, Müll und Schrott lagen offen herum. Die Stallgebäude waren heruntergekommen und stark baufällig. Aufgrund der unsachgemässen Umzäunungen hielten sich einige Tiere im Freien auf. Kranke und geschwächte Jungtiere standen auf engstem Raum und einer enormen Schicht aus Kot und Dung. In den Stallungen lagen tote, teils verweste Kälber und Kühe.


«Ich führe seit über 15 Jahren Tierschutzrecherchen im Bereich der Nutztierhaltung durch, doch solch eine katastrophale Tierhaltung habe ich wirklich lange nicht mehr gesehen», so der Gründer des Deutschen Tierschutzbüros, Jan Peifer, der die Betriebe kontrollierte. Pfeifer weiter: «Es macht den Eindruck, als seien die Hofbetreiber mit der Tierhaltung überfordert. Für die Haltung der Tiere sollten normalerweise die entsprechenden Kenntnisse und Fähigkeiten vorhanden sein, doch dies trifft hier bei Weitem nicht zu. Wir haben nun Strafanzeige bei der Staatsanwaltschaft erstattet.»



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