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04.06.2009

Schwule Pinguine adoptieren Nachwuchs

DEUTSCHLAND – Im Zoo von Bremerhaven sind die schwulen Humboldt-Pinguine Eltern geworden: Sie haben ein verstossenes Junges adoptiert.

Rund 30 Tage lang brüteten die beiden Männchen Z-Punkt und Viel-Punkt ein Ei aus, das von einem heterosexuellen Pärchen aus dem Nest geschubst worden war. Der Zoo hatte dem homosexuellen Pinguin-Paar das Ei versuchsweise untergeschoben. Und tatsächlich schlüpfte Ende April ein Küken daraus, dessen Geschlecht noch unklar ist.

Die beiden Pinguin-Männchen beweisen sich seither als liebevolle Eltern und treten ihrem Adoptiv-Nachwuchs einen Anteil des Fisches ab, den sie selbst bekommen. Vor einem Jahr war der Versuch, dem schwulen Pinguin-Paar ein Ei unterzuschieben, noch ergebnislos geblieben.

Im Zoo am Meer in Bremerhaven befinden sich derzeit 20 Tiere der gefährdeten Art der Humboldt-Pinguine. Sechs davon leben in einer gleichgeschlechtlichen Beziehung. Nachdem sich die in der Überzahl lebenden Männchen untereinander zu paaren begannen, hatte man Im Jahr 2005 versucht, die betroffenen Männchen für Weibchen zu begeistern, die eigens aus Schweden importiert worden waren. Doch die schwulen Pinguine liessen sich nicht «bekehren» und brüteten in ihren Höhlen statt dessen auf Steinen, die ihnen die fehlenden Eier ersetzten.



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