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22.04.2014

Seltene Schmetterlingsart kehrt zurück

SCHWEIZ – Dank gezielten Fördermassnahmen gibt derzeit der Kleine Schillerfalter, der in der Region beinahe ausgestorben war, sein Comeback.

© Bild: Heiko Blaeser, CC-BY-SA-3.0-migrated

Im Gegensatz zu seiner nahe verwandten Art, dem Grossen Schillerfalter, ist der Kleine Schillerfalter immer seltener geworden. Vor allem im Mittelland ist die Schmetterlingsart über die letzten Jahrzehnte wegen der intensiven Bewirtschaftung von Wäldern und Waldrändern an vielen Stellen verschwunden. Weil wenig ertragreiche Weichhölzer wie die Zitterpappel gezielt ausgeholzt wurden, fehlte den Raupen des Kleinen Schillerfalters die Nahrungsgrundlage – sie sind auf die Zitterpappel als Futterpflanze angewiesen.

Gezielte Förderung

Nachdem der Kleine Schillerfalter auch aus der Region Basel verschwunden war, konnte zur grossen Freude der Pro-Natura-Arbeitsgruppe Tagfalterschutz Baselland die Art vor vier Jahren im Mühlibachtäli bei Allschwil wieder nachgewiesen werden. Dies führte dazu, dass die Arbeitsgruppe vermehrt Zitterpappeln anpflanzen liess, um die Population des Kleinen Schillerfalters gezielt zu fördern. Die Mühe hat sich gelohnt: In den vergangenen Wochen konnten auf zwei der drei Auspflanzungen die sehr gut getarnten Jungraupen des Kleinen Schillerfalters ausgemacht werden.

Weitere Informationen zur Arbeitsgruppe Tagfalterschutz BL unter: www.tagfalter.net.