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25.09.2010

Sieben Elefanten von Zug erfasst und getötet

INDIEN - Ein Güterzug ist im Osten Indiens in eine Elefantenherde gerast. Insgesamt sieben Elefanten sind ums Leben gekommen, als eine Herde zwei in Bahngleisen feststeckende Elefantenkälber vor dem heranfahrenden Zug schützen wollte.

Darauf seien andere Elefanten zu ihnen geeilt. Als der Zug in die Herde raste, seien fünf Elefanten sofort getötet worden. Zwei weitere seien später an Verletzungen gestorben. Ein verletzter Elefant werde behandelt.

Menschen wurden nicht verletzt. Der Bahnverkehr wurde eingestellt. Später waren die überlebenden Tiere der Herde noch am Unglücksort, um um ihre toten Genossen zu trauern und über die verletzten Elefanten zu wachen, wie ein Forstbeamte sagte. Die Behörde habe eine Beschwerde gegen die Bahn eingereicht, weil der Zug statt der vorgeschriebenen maximal 40 Stundenkilometer 70 Stundenkilometer schnell gefahren sei. Innerhalb eines Jahres kamen in der Gegend mehr als 20 Elefanten um. Ein örtlicher Fernsehsender berichtete von lautstarken Protesten hunderter Menschen gegen die sich in letzter Zeit häufenden Fälle. In Indien leben rund 25.000 Elefanten in der Wildnis - die Tiere gelten den Hindus als heilig. Ihre Zahl sinkt wegen Wilderei, schrumpfenden Lebensraums und auch Zugunglücken vor allem im Osten und Nordosten zusehends. Der Unfall vom Mittwoch fiel mit dem Ende des elftägigen Hindu-Festes zur Geburt von Ganesha zusammen, der Gottheit mit Elefantenkopf.



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