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20.08.2009

Spektakulärer Urzeit-Haifund geborgen

SCHWEIZ – Mit einem Helikopter wurden gestern Fundstücke eines Ur-Hais vom Chäserrugg geborgen. Die Überreste des Tieres, das vor 90 Millionen Jahren lebte, waren bei der Bildung der Alpen auf eine Höhe von 2100 Metern transportiert worden.

Der Fund war bereits im Jahre 2002 bei einer Wanderung gemacht worden. Der 28-jährige Joël Furer hatte damals die Steinplatte mit einigen der Wirbel entdeckt. Der Biologe Markus Ruch, der eine Diplomarbeit über Haie geschrieben hatte, erkannte den Seltenheitswert der Entdeckung, ein Glücksfall, dass er bei der Wanderung dabei war.

Der schweizweit einzigartige Fund besteht aus gleich 30 Wirbeln, die bei der Faltung der Alpen vor 30 Millionen Jahren in diese ungewöhnliche Höhe gelangt waren. Vor 90 Millionen Jahren war der fünf Meter lange Verwandte des heutigen Weissen Hais auf den Meeresgrund abgesunken, wo er von Aasfressern und Bakterien zerlegt worden war.

Obwohl die Überreste bereits vor sieben Jahren entdeckt wurden, konnten sie erst gestern von einem Armee-Helikopter geborgen werden. Die Finder warteten einen guten Zeitpunkt dafür ab und hatten den Fund bis dahin geheim gehalten. Die Überreste sind seit heute im St. Galler Naturmuseum zu sehen.



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