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18.10.2011

St. Gallen will schärferes Hundegesetz

SCHWEIZ – St. Galler Politiker wollen das kantonale Hundegesetz verschärfen. Dies nach erneuter Beiss-Attacke eines Hundes in Uznach.

CVP-Kantonsrat Stephan Bärlocher will das St.?Galler Hundegesetz massiv verschärfen. Bärlocher sowie weitere Kantonsräte reagieren auf einen Vorfall, bei dem ein American Staffordshire Terrier vor zwei Wochen einen Uzner Hundehalter attackiert und in die Hand gebissen hat.

Wie sich herausstellte, war der Hund den lokalen und kantonalen Behörden bekannt. 2009 wurde das Tier sowohl auf der Gemeinde als auch bei der zuständigen Amtstierärztin gemeldet – geschehen ist nichts. Für CVP-Mann Bärlocher ist dies unverständlich. Er verlangt deshalb, dass die Behörden bei derartigen Hinweisen das geltende Gesetz rasch anwenden. Zudem kann er sich Bestimmungen vorstellen, wie sie im Kanton Zürich gelten. Dort gilt für Listenhunde wie den ­American Staffordshire Terrier ­Leinen- und Maulkorbzwang. Selbst ein Verbot gewisser Rassen will er nicht ausschliessen. Die Uzner Behörden haben für den bissigen Hund einen Leinenzwang erlassen. Für das Biss-Opfer ist das zu wenig: «Man weiss doch jetzt, wie gefährlich der Hund ist, und trotzdem lässt man ihn ohne Maulkorb auf Augenhöhe mit Kindern laufen.»



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