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22.02.2011

Ständeratskommission schmettert Pelzimportverbot ab

SCHWEIZ – In der Schweiz wird mutmasslich der Import von Pelzen aus tierquälerischer Haltung, Jagd oder Tötung nicht verboten. Die vorberatende Ständeratskommission hat sich erneut gegen das Importverbot ausgesprochen.

Pelz

Der Nationalrat hatte der parlamentarischen Initiative von Pascale Bruderer (SP/AG) mit 87 zu 64 Stimmen zugestimmt. Verboten werden sollen gemäss der Initiative insbesondere Pelzprodukte von Tieren, die mit Tellereisen, Schlingen oder Totschlagfallen gefangen und getötet wurden. Jetzt hat die vorberatende Ständeratskommission die Initiative abgeschmettert. Die Kommission für Wissenschaft, Bildung und Kultur (WBK) empfiehlt dem Ständerat, beim Nein zu blieben. Tut er dies, ist das Importverbot vom Tisch. Die Gegner eines Importverbots weisen darauf hin, dass beide Räte den Bundesrat bereits damit beauftragt haben, Pelzprodukte obligatorisch zu deklarieren. Dies schafft gemäss den Gegnern genug Transparenz für die Konsumenten sowie bessere Rahmenbedingungen für die Verbände des Schweizer Pelzgewerbes, die sich für Tierschutz-Standards einsetzten.?Auch war ein Importverbot für Robbenprodukte Bestandteil der Diskussion. Der Nationalrat hatte sich dafür ausgesprochen. Auch hier legte der Ständerat das Veto ein. Nach dem Willen des Nationalrates sollte die Schweiz den Import von Robbenprodukten verbieten, ausser sie stammten aus der Jagd von Inuit. Die Befürworter eines Verbots warnten, die Schweiz könnte angesichts des Verbots in der EU zum Einfallstor für Robbenprodukte werden.



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