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06.10.2010

Stierkampf gilt nicht als Spaniens Kulturgut

SPANIEN – Zwei Monate nach dem Stierkampfverbot in Katalonien haben die Anhänger der «Fiesta» in Spanien einen neuen Rückschlag erlitten. Das Madrider Parlament lehnte am Mittwoch mit 129 zu 117 Stimmen einen Antrag ab, den Stierkampf zu einem Kulturgut zu erklären.

Der spanische Zentralstaat sei dafür nicht zuständig, hiess es in der Begründung der regierenden Sozialisten (PSOE) und den anderen Parteien zu dem Antrag der konservativen Volkspartei (PP). Nur die einzelnen Regionen könnten den Stierkampf zum Kulturgut erklären, sagte der PSOE-Abgeordnete Roberto Lertxundi. Den PP-Antrag bezeichnete er als «opportunistisch». Die Konservativen seien damit nur auf den Gewinn von Wählerstimmen aus gewesen. Der PP-Parlamentarier Pío García Escudero betonte demgegenüber, der Stierkampf gehöre zur Geschichte, zur Kunst und zur Tradition Spaniens. Grosse Schriftsteller wie Miguel Hernández oder Federico García Lorca sowie Künstler wie Pablo Picasso seien Anhänger des Stierkampfs gewesen.

In Katalonien hatte das Parlament Ende Juli ein Stierkampfverbot für die Region im Nordosten Spaniens beschlossen. Das Verbot tritt Anfang 2012 in Kraft.



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