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18.01.2011

Südkorea vergräbt Millionen Schweine und Hühner bei lebendigem Leib

SÜDKOREA – Um die seit letztem November grassierende Maul- und Klauenseuche und neuerdings auch Vogelgrippe einzudämmen, hat die süd-koreanische Regierung das Keulen von Millionen Schweinen, Rindern und Geflügel angeordnet. Bisher sollen bereits vier Millionen Schweine getötet. Die Tiere werden dabei laut unabhängigen Quellen grossteils lebendig in Gruben geworfen und begraben, wo sie einen grausamen Erstickungstod erleiden.

Schweine

Symbolbild

Diese Massenkeulungen und besonders das Vergraben bei lebendigem Leibe verstösst gegen internationale Richtlinien. Eine flächendeckende Impfung anstelle der Massenkeulungen, die Südkorea bislang allerdings verweigert hat, wäre effektiver, billiger und v.a. wesentlich humaner! Neuerdings sollen ausserdem noch an die 3 Millionen Hühner ebenfalls grossteils lebendig begraben worden sein – als Massnahme gegen die Vogelgrippe.

Das Vergraben der Schweine hat um Weihnachten herum begonnen und die Anzahl der Opfer wird mittlerweile auf mehrere Millionen Tiere geschätzt. Tierschutzorganisationen sind entsetzt, dass Südkorea offensichtlich Schweine einfach in Gruben wirft und sie lebendig verscharrt! Dies ist auch völlig im Gegensatz zu den internationalen Richtlinien der Weltorganisation für Tiergesundheit (OIE), welche die koreanische Regierung vor fünf Jahren unterzeichnet hat. Die Organisationen appellieren an die koreanische Regierung, diese entsetzliche Praxis umgehend zu beenden und sicherzustellen, dass Tiere entweder geimpft werden oder wenn schon getötet, dann auf möglichst humane Weise.



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