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22.06.2010

Sumatra-Tiger in indonesischem Zoo getötet und gehäutet

INDONESIEN – Mit bis zu fünf Jahren Haft muss ein 24-jähriger Indonesier rechnen, weil er einem Sumatra-Tiger in einem Zoo getötet und das Fell abgezogen haben soll.

(Symbolbild)

Die Polizei teilte in Jakarta mit, dass zu der Haftstrafe auch noch eine Geldstrafe von umgerechnet bis zu 11'800 Franken kommen könne. Akmamul Mukminin hat mutmasslich die Raubkatze zusammen mit zwei Komplizen getötet. Er wurde vergangene Woche festgenommen. Die Sumatra-Tiger sind vom Aussterben bedroht. In Indonesien wird ihr Bestand auf allenfalls noch 400 Exemplare geschätzt.

Die Tigerdame namens Shella wurde im August im staatlichen Taman-Rimbo-Zoo in der Provinz Jambi vergiftet. Einer der Täter wurde bereits zu drei Jahren und zehn Monaten Haft verurteilt, ein weiterer ist flüchtig.

Mukminin soll der Haupttäter gewesen sein, die beiden anderen haben ihm den Ermittlungen zufolge dabei geholfen, der Tigerin das Fell auf dem Zoo-Gelände abzuziehen.