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04.09.2012

Tiere landen zu oft im Heim

SCHWEIZ – Das Halten von Haustieren ist beliebt und so manches Tier wird unüberlegt angeschafft, um dann ebenso rasch ins Tierheim abgeschoben zu werden.

Eine Wegwerfmentalität sei zu beobachten, die auch in der Tierschutzstatistik 2011 ihren Niederschlag finde, schreibt der STS in einer Mitteilung vom 3.9.2012.

Im letzten Jahr haben 64 Tierschutzvereine insgesamt 23 414 Tiere aufgenommen. Damit hielt sich die Zahl aufgenommener Tiere im Vergleich zum Vorjahr konstant (-0,2 Prozent).

Katzen an erster Stelle

Etwas mehr als die Hälfte (12 928) waren Katzen, gefolgt von Hunden (4027) und Nagern (3560). Der weitaus grösste Teil dieser Tiere (19 198) wurden abgegeben oder aufgefunden.

16 157 Tiere konnten 2011 in ein neues Zuhause vermittelt werden, wovon 1982 Tiere an ihren ursprünglichen Besitzer zurückgegeben wurden. 1666 Tiere verstarben unter Tierschutzobhut oder mussten euthanisiert werden.

«Listenhunde» haben es schwer

Die beste Chance vermittelt zu werden, hätten junge Tiere, schreibt der STS. Wesentlich schwieriger sei es bei älteren Tieren. Auch Hunde, die einer potenziell gefährlichen Rasse zugehören («Listenhunde»), fänden nur schwer einen neuen Besitzer. In Tierheimen leben mehr als 100 Tiere, die sich schwer oder gar nicht mehr platzieren liessen.



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