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22.07.2009

Tiere vernachlässigt – 23 Rinder zwangsverkauft

SCHWEIZ – Weil er seine Tiere wiederholt vernachlässigt hatte, wurde ein Landwirt im Kanton Freiburg nun unter anderem mit einem Tierhalteverbot bestraft. 23 Rinder wurden zwangsverkauft.

Im freiburgischen Châtel-St-Denis wurden gestern auf Anordnung des kantonalen Veterinäramtes 23 Rinder zwangsverkauft. Dies, weil der betroffene Landwirt seine Tiere immer wieder vernachlässigt hatte. Sie waren nicht ausreichend gepflegt und hatten nicht immer genügend Wasser zur Verfügung, wie Kantonstierarzt Fabien Loup erklärte. Die Vernachlässigung zog sich über mehrere Jahre hinweg.

Im März diesen Jahres hatte das Freiburger Veterinäramt deshalb ein fünfjähriges Tierhalteverbot gegen den Bauern verhängt. Da sich der Landwirt vehement gegen diese Verfügung wehrte, entschloss sich das Veterinäramt zum Zwangsverkauf. Soweit kommt es normalerweise nicht, nach Aussage des Kantonstierarztes findet man mit den betroffenen Landwirten meist eine Lösung. Im vorliegenden Rechtsstreit, der sich bereits über zehn Jahre hinzieht, war dies nun nicht der Fall. Nach mehreren ausgesprochenen Bussen und einer einmonatigen, bedingten Freiheitsstrafe wegen Verstössen gegen das Tier- und Wasserschutzgesetz musste nun also das Tierhalteverbot mittels Zwangsverkauf durchgesetzt werden.



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