Logo
29.02.2016

Tierfutter häufig unkorrekt deklariert

SCHWEIZ – Gemäss Angaben des Forschungsinstituts Agroscope ist rund ein Drittel des Futters für Heim- und Nutztiere letztes Jahr nicht präzis deklariert worden und wiesen Mängel auf.

Die Beanstandungen des landwirtschaftlichen Forschungsinstituts reichten von Etikettierungsfehlern bis zu Kontaminierungen mit Salmonellen und Zusatzstoffen. Insgesamt wurden bei Herstellern und Importeuren 266 Proben genommen. Beim Heimtierfutter gaben rund 63 Prozent der Proben keinen Anlass zur Beanstandung. Über 35 Prozent hingegen wiesen von den Angaben abweichende Gehalte ausserhalb der gesetzlichen Toleranzwerte auf. Zwei nicht genannte Produkte wurden vom Markt genommen. Bei Futtermitteln für Nutztiere wurden 18 Prozent schwer beanstandet. Welche Konsequenzen die Makel für die entsprechenden Hersteller hat, wurde nicht kommuniziert.