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19.07.2009

Tierheime total überfüllt

SCHWEIZ - Viele Schweizer Tierheime sind zurzeit bis auf den letzten Platz gefüllt. Das ist an sich während der Ferienzeit nicht ungewöhnlich. Besorgniserregend sind jedoch die vielen Katzen und vor allem Hunde, welche in den letzten Monaten beim Schweizer Tierschutz (STS) abgegeben worden sind.

Laut Heinz Lienhard vom STS sind es bis zu 50 Prozent mehr als letztes Jahr. In vielen Heimen der Sektionen des STS, etwa in Altnau (TG), sind deshalb die Hälfte der Plätze bereits mit sogenannten Tierschutztieren belegt und stehen nicht für Ferientiere zur Verfügung.

Auch im Kanton Aargau ist die Situation angespannt. Auch hier ist die Hälfte des Heims in Untersiggenthal mit Verzicht-, Findel- oder von Gesetzes wegen entzogenen Hunden belegt.

Über die Gründe für die drastische Zunahme können Tierschützer nur mutmassen. Wegen der Finanzkrise gingen zwar viele Besitzer weniger zum Tierarzt, gespart werde auch beim Impfen. Entscheidender sei jedoch die heutige Konsum-Gesellschaft: Tiere würden vermehrt per Mausklick im Internet bestellt. Auch die Fälle sogenannter Tier-Messies nähmen zu.

Für die Zukunft macht der STS eine pessimistische Prognose. Die Anzahl der Tierschutztiere dürfte noch zunehmen und die Lage dürfte sich weiter verschärfen. Doch zurückweisen dürfe und wolle der Tierschutz keine Tiere.



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