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20.11.2011

Tiermassaker in Ukraine gehen weiter

UKRAINE – Die Tierrechtsorganisation PETA Deutschland e.V. sieht die jüngsten Ankündigungen des ukrainischen Umweltministeriums, die Massentötungen an heimatlosen Hunden und Katzen einzustellen, als „Beruhigungspille für die Öffentlichkeit“.

Medienberichten zufolge würden Bürgermeister durch das Ministerium angewiesen, das Töten der Tiere einzustellen und stattdessen Tierheime zu bauen.

„Die Tiertötungen finden weiterhin statt, die Ankündigung des Umweltministeriums ist eine Täuschung. Heute sind die PETA-Ermittler wieder auf deutschen Boden gelandet und sie bringen grauenvolle Informationen mit,“ so Carola Schmitt von PETA Deutschland e.V.

PETA wird den Protest deshalb beibehalten und sogar noch erhöhen. Innerhalb kurzer Zeit konnten über 33.000 Protestmails an die Botschaft in Berlin versandt werden. Der Protest wird jetzt eine weitere Stufe erreichen. 

Im Vorfeld der Europameisterschaft 2012 spielen sich auf den Strassen der Ukraine dramatische Szenen statt. Behörden ordnen an, Tiere zu vergiften, sie zu erschiessen und in einigen Städten rollen mobile Tierkrematorien durch die Strassen. Alleine in Kiew wurden bisher ca. 20.000 Tiere grausam getötet.

„Wir sagen JA zur EM 2012 aber NEIN zur Tierquälerei“, so PETA und verlangt aber auch von der UEFA, eine aktivere Rolle im Kampf gegen die Tierquälerei zu übernehmen.

PETA hatte letzte Woche vor dem Olympiastadion anlässlich des Freundschaftsspiels Ukraine gegen Deutschland in Kiew eine Demonstration und am Mittwoch dieser Woche vor der Botschaft in Berlin. Parallel wurde dazu aber auch den Behörden die Unterstützung angeboten, um das Neuter and Release-Programm umzusetzen, welches von der Weltgesundheitsorganisation als eine effektive und humane Methode zur Geburtenkontrolle propagiert wird. Die Tiere werden eingefangen, kastriert und in ihr vertrautes Revier zurückgesetzt, wo sie weiterhin betreut und versorgt werden. Parallel dazu fordert PETA flankierende Massnahmen wie ein Zuchtverbot und ein Verkaufsverbot von Tieren in Zoohandlungen. 



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