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01.09.2011

Tierquälerei: Mit Glasscherben gegen Biber

SCHWEIZ – Der Kanton Solothurn macht eine Anzeige gegen Unbekannt wegen Tierquälerei. Unbekannte haben entlang der Ösch gezielt Glasscherben verteilt, an denen sich die Biber verletzen. Der Biber ist seit 1962 eine national geschützte Tierart.

Die Glasscherben seien gezielt an den Ein- und Ausstiegsstellen - den sogenannten Biberpässen - platziert worden zwischen Deitingen und Subingen, so der Kanton Solothurn. Diese erleichtern den Tieren das sichere Verlassen des Baches. «Ganz offensichtlich wollte jemand die Biber mit den spitzen Gegenständen verletzen», so Mark Struch vom Amt für Wald, Jagd und Fischerei.

Da der Biber eine geschützte Tierart ist, ist er vor Tötung, Verletzung und Störungen zu bewahren, so das Gesetz. Deshalb hat das Amt für Wald, Jagd und Fischerei eine Anzeige gegen Unbekannt erstatte.

Biberschäden als Grund?

Der Biber könne Schäden an Maisfeldern oder an Bäumen machen, oder auch mit dem Bau der Dämme Land fluten, erklärte Mark Struch, Wildbiologe beim Amt für Wald, Jagd und Fischerei des Kantons Solothurn. Aber so was - Glasscherben gegen Biber - hätte er noch nie erlebt, so Struch weiter. Zumal es in diesem Gebiet keine Probleme mit Schäden gebe.

Die Scherben seien eine grosse Gefahr für die Biberfamilie, die an diesem Abschnitt der Ösch lebt. Die geschützten Tiere könnten gar lebensgefährliche Verletzungen davontragen.

«Wer eine solche Tat begeht, wissen wir nicht. Jeder, der den Flussabschnitt benutzt, kommt in Frage. Wir haben jetzt eine Anzeige wegen Tierquälerei eingereicht», so Struch.



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