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12.07.2010

Tierschützer verhindern Schlachtung von über 170 Wildpferden

USA – Tierschutzaktivisten haben die Schlachtung von 172 Wildpferden verhindert. Die Wildpferde wurden im US-Bundesstaat Nevada versteigert – eine Aktion, die sich vor allem an Schlachthäuser richtet. Die Tierschützer ersteigerten die Wildpferde und retteten sie so vor dem sicheren Tod.

Tierschutzaktivisten haben im US-Staat Nevada eine Gruppe von mehr als 170 freilebenden Pferden vor dem Schlachter gerettet. Insgesamt zahlten die Aktivisten bei der Versteigerung am Samstag 31.415 Dollar (25.000 Euro) für 172 Pferde, wie Stephanie Hoefener von der kalifornischen Organisation Livesavers Wild Horse Rescue sagte. Das Geld wurde von der Besitzerin eines Weinguts in Kalifornien und der Frau eines Öltycoons zur Verfügung gestellt.

Üblicherweise böten vor allem Vertreter von Schlachthäusern in Kanada und Mexiko auf Auktionen für Wildpferde, sagte Jill Starr, Präsidentin von Lifesavers. Das Fleisch werde dann in Europa und Asien verkauft. Die freilebenden Pferde waren im Juni vom US-Amt für Raumnutzung (BLM) zusammengetrieben und der Landwirtschaftsbehörde von Nevada übergeben worden. Bei ihnen soll es sich um Streuner oder verwilderte Nachkommen sich selbst überlassener Pferde handeln. „Wir haben dem BLM und der Landwirtschaftsbehörde gezeigt, dass wir es nicht zulassen, dass sie unsere Wildpferde wegwerfen wie die Nachrichten von gestern“, sagte Starr. Das BLM will im Westen der USA Tausende Wildpferde einfangen, da die Population nach Ansicht der Behörde überhandnimmt.

Quelle: Tierschutznews.ch



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