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29.06.2010

Tierversuche 2009: leichte Abnahme in der Schweiz

SCHWEIZ – Im Jahr 2009 ist die Zahl der in Tierversuchen verwendeten Tiere um 3.5% auf 706.104 gesunken. Um 12% zugenommen haben demgegenüber die schwer belastenden Versuche (total 17.518 Tiere). Für Kosmetika wurden auch 2009 keine Tiere eingesetzt.

Die Abnahme ist in fast allen Bereichen zu beobachten, am auffälligsten in der angewandten, nicht-medizinischen Forschung (20.000 Tiere weniger, insbesondere Hühner), aber auch in der Grundlagenforschung (5000 Tiere weniger). Eine deutliche Zunahme zeigt sich einzig in der Oekotoxikologie (6000 Fische mehr). Darauf ist zum Teil die Zunahme schwerbelasteter Tiere zurückzuführen. Knapp die Hälfte der Versuchstiere wurden in der Industrie eingesetzt (-5%), gut ein Drittel an Hochschulen und Spitälern (-5%).

Bei 79% der eingesetzten Tiere handelte es sich um Labornagetiere wie Mäuse, Ratten, Hamster oder Meerschweinchen. Vögel, insbesondere Geflügel, wurden in 8% der Fälle eingesetzt und zwar im Rahmen von Fütterungsversuchen sowie Studien zur tiergerechten Haltung. Weiter wurden Fische, verschiedene Haus- und Nutztierarten, Kaninchen, Amphibien, Primaten und weitere Säugetiere verwendet.

Tierversuchs-Bewilligungen werden durch die kantonalen Behörden ausgestellt. Im Berichtsjahr waren 3329 kantonale Tierversuchsbewilligungen gültig (unverändert). 1051 Bewilligungen wurden neu erteilt (+ 19%), wovon zwei Drittel mit Auflagen. 10 Gesuche wurden abgelehnt.

Die ausführliche interaktive Tierversuchsstatistik 2009 kann auf der Website des BVET abgerufen werden.



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