Logo
07.07.2011

«Todesstrafe» für aggressiven Schwan

SCHWEIZ – Im luzernischen Horw musste heute morgen ein Schwan erschossen werden, weil er in den letzten Wochen immer wieder Schwimmer attackierte und versuchte, sie unter Wasser zu drücken. Nun beschlossen die Behörden, zu reagieren bevor Schlimmeres passiert.

(Symbolbild)

Gemäss Angaben der Luzerner Dienststelle Landwirtschaft und Wald hat der Schwan in den vergangenen 6 Wochen wiederholt Schwimmer aus grösserer Entfernung heraus angegriffen. Dabei stand er offenbar den Schwimmern auf die Beine und versuchte so, ihren Körper unter Wasser zu drücken. Wollte sich die attackierte Person an Land zu retten, versuchte das renitente Tier den Weg dorthin abzuschneiden. Da auch Absperrungen und eine verstärkte Aufsicht nichts nützten, wurde gestern die Entscheidung getroffen, das ungewöhnlich aggressive Tier zu entfernen. Zunächst hatte man heute morgen versucht, den Schwan einzufangen, dies musste aus Sicherheitsgründen jedoch aufgegeben werden. Statt dessen wurde der Schwan letztlich mit einem gezielten Schuss erlegt.

Der getötete männliche Schwan hatte Nachwuchs, die Jungen sind laut den Behörden aber so weit entwickelt, dass sie auch ohne das Muttertier ohne Probleme überleben können. Ob es sich bei dem abgeschossenen Schwan um das selbe Tier handelt, welches bereits im Sommer 2008 durch sein aggressives Verhalten in die Schlagzeilen geraten war, kann nicht definitiv bestätigt werden, ist aber gut möglich.



Benutzer:
Passwort:
Neu registrieren
Passwort vergessen?

Notfälle

Petfinder.ch arbeitet eng mit zwei Tierärztinnen zusammen, die auf die häufigsten Notfälle bei Hunden, Katzen,Pferden und Nagern eingehen.
» mehr 

Heimatlose Tiere suchen ein Zuhause

heimatlose Tiere suchen ein Zuhause - Hunde, Katzen, Nager usw.

Über 1000 heimatlose Tiere suchen bei uns ein neues Zuhause. Tiervermittlung für Hunde, Katzen, Nager und mehr...