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30.09.2009

Touristen schuld am Aussterben seltener Krabbenart

AUSTRALIEN – Eine seltene Krabbenart auf dem Ayers Rock starb offenbar aus, weil tausende Touristen ihr Geschäft in der freien Natur verrichtet und dadurch das Wasser verunreinigt hatten.

Gemäss Wissenschaftler Brian Timms haben die Hinterlassenschaften von Touristen zum Aussterben einer seltenen Krabbenart auf dem berühmten Ayers Rock in Australien geführt. Bereits seit den 70er-Jahren des vorangegangenen Jahrhunderts seien die Krabben der Familie Branchinella nicht mehr gesichtet worden. Diese lebten in den vielen Pfützen auf dem als Ayers Rock bekannten Uluru-Felsen und fielen höchstwahrscheinlich dem Tourismus zum Opfer.

Da es auf dem Felsen keine WC-Häuschen gibt und der anstrengende Aufstieg bei den meisten Touristen seinen Tribut fordert, liegt die Vermutung nahe, dass durch häufiges Urinieren auf den Felsen der Lebensraum der Krabben negativ beeinflusst wurde.

Das Problem dieser Art der Verunreinigung könnte aber unter Umständen bald der Vergangenheit angehören: Australien denkt über ein Aufstiegsverbot auf den Uluru nach, der von den Ureinwohnern als heilig verehrt wird.



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