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22.11.2011

Treibjagd-Jäger schiesst Wanderer an

SCHWEIZ – Ein Jäger feuerte eine Schrotladung auf ein Reh und traf einen Mann, der mit seinem Hund im Wald unterwegs war. Die genauen Umstände, die zu diesem Jagdunfall geführt haben, werden durch die Kantonspolizei Zürich in Zusammenarbeit mit der zuständigen Staatsanwaltschaft untersucht.

Symbolbild

Der 68-Jährige wollte im Waldgebiet Burgberg in Hittnau ZH gestern Mittag mit ­seinem Hund eine Wanderung machen. Der Senior begegnete am Waldrand einem Jäger und fragte ihn, ob er bedenkenlos im Wald spazieren könne. Der Jäger riet dem Mann einfach auf dem Weg zu bleiben. Als ein Reh in die Richtung des Wanderers sprang, erblickte der 68-Jährige gleichzeitig einen Jäger, welcher sein Gewehr auf ihn richtete. Der Jäger feuerte sein Schrotladung ab. Mehrere Schrotkugeln trafen den Senior seitlich am Oberkörper. Er wurde ins Spital eingeliefert, konnte es gegen Abend aber wieder verlassen.

Gemäss dem Obmann der Jagdgesellschaft Burgberg Hittnau, hatte eine Treibjagd stattgefunden, an der rund 17 Jäger teilnahmen. Das Jagdgebiet müsse laut Gesetz nicht gekennzeichnet werden. Und: jeder Jäger ist selber für die Schussabgabe verantwortlich. «Hätte sich der Wanderer bemerkbar gemacht, wäre das alles nicht passiert.», so der Obmann.



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