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03.11.2012

Trend aus Asien etabliert sich in Europa: Bunte Bibeli für Kinder

Sie sind gelb, blau, grün oder lila – und in Asien seit Jahren ein Renner. Auch in mehreren US-Bundesstaaten gibts farbige Vögel zum Kaufen. Nun kommt der Trend nach Europa: In der Türkei sind die bunten Bibeli schon sehr beliebt.

Die ersten farbigen Hühner seien nun bereits in Österreich entdeckt worden. Den Tieren wird als Embryo im Ei ein Farbstoff injiziert. Nach dem Schlüpfen leuchten die Federn dann grell – aber nur bis zur ersten Mauser. Danach sind die Tiere wieder ganz normal und für die Kinder nicht mehr interessant. Anfang Jahr haben Tierschützer in Florida protestiertet, weil Tierheime nach ­Ostern mit immer mehr aussortierten, ehemals farbigen Bibeli überschwemmt werden.  Noch haben zwar weder der STS noch die Stiftung für das Tier im Recht von Fällen in der Schweiz gehört. Beide betonen aber, dass mit dem Färben die Würde des Tiers verletzt wird. Sollten in der Schweiz bunte Bibeli auftauchen, müssten die Behörden sie verbieten. Dem nicht genug: Die Bibeli sind erst der Anfang – in Asien gibt es bereits gefärbte Kaninchen und Fische.



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