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05.10.2015

Über 600 000 Tiere starben 2014 in Schweizer Labors

SCHWEIZ –Tierversuche sind grausam und die Übertragbarkeit auf den Mensch ist höchst umstritten – und wurde bereits mehrmals wissenschaftlich widerlegt . Trotzdem starben 2014 sogar 2,8 % mehr Tiere in Labors als im Jahr zuvor.

Der wissenschaftliche Nutzen von Tierversuchen ist äusserst umstritten. Die amerikanische Arzneimittelzulassungsstelle (FDA) hat 2004 errechnet, dass 92% aller Medikamente, welche im Tierversuch wirksam sind und als unbedenklich gelten, bei Menschen wirkungslos oder sogar gefährlich sind und daher gar nicht erst zugelassen werden. Mehr als 10 Jahre danach hat sich diese Zahl nicht etwa verbessert, sondern sogar noch verschlechtert. Aktuell veröffentlichte wissenschaftliche Studien kommen zum Ergebnis, dass sogar 95 % der in Tierversuchen für sicher und wirksam befundenen Arzneien beim Test an Menschen versagen.

Laut der aktuellen Pressemitteilung der Aktionsgemeinschaft Tierversuchsgegner, kurz AG STG, ist dieses Risiko und das grosse Leid gar nicht nötig, denn es gibt unzählige tierleidfreie Forschungsmethoden. In-vitro- und In-silico-Modelle, Biochips, Microdosing und Bioreaktoren sind die Zukunft der Forschung. Diese ermöglichen ein besseres Verständnis von Krankheiten  und verringern das Risiko der Nebenwirkungen von Medikamenten.





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