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04.01.2016

USA verschärft Einfuhrpraxis von Löwentrophäen

USA – Fünf Monate nach Cecils Tod hat die amerikanische Artenschutzbehörde Fish an Wildlife Service entschieden, die Bestimmungen für die Einfuhr von Jagdtrophäen afrikanischer Löwen wesentlich strenger handzuhaben.

Ab 22. Januar 2016 werden Löwen dort in die nationale Liste bedrohter Tierarten (Endangered Species Act) aufgenommen. Von der neuen Regelung profitieren besonders die bedrohten Löwenpopulationen in West- und Zentralafrika, die als stark gefährdet eingestuft werden und nicht mehr eingeführt werden dürfen. Die Löwenbestände in Ost- und im südlichen Afrika, also in den bei amerikanischen Löwenjägern beliebten Ländern wie Tansania, Simbabwe und Südafrika, werden als bedroht klassifiziert. Aus diesen Ländern sollen Trophäenimporte in Zukunft nur mit vorheriger Genehmigung durch die amerikanischen Behörden möglich sein.

Für Jäger wird es künftig also kein Leichtes mehr sein, erlegte Löwen in die USA zu importieren, wie der Wildtierexperte Thomas Pietsch von VIER PFOTEN, der Stiftung für Tierschutz, in einer aktuellen Pressemitteilung erklärt: «Für Löwen, die in Südafrika für die Gatterjagd gezüchtet werden, hängen die US-Behörden die Latte für eine Trophäeneinfuhr hoch. Für eine Importgenehmigung muss künftig belegt werden, dass die Jagd das Überleben der Art in der Natur fördert. Dies trifft nach Ansicht besagter Behörden keinesfalls auf die südafrikanische Löwenindustrie zu.»



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