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10.06.2016

Verschimmeltes Futter für Rinder

SCHWEIZ – Auf einem Landwirtschaftsbetrieb im solothurnischen Boningen sind letzte Woche fünfzehn verendete Rinder aufgefunden worden. Zehn weitere Tiere konnten gerettet werden.

Der besagte Bauernbetrieb wurde aufgrund eines Hinweises aus der Bevölkerung von Vertretern des Kantonalen Veterinäramtes kontrolliert. Als Grund für die Tragödie konnte eine Seuche ausgeschlossen werden. Sehr schnell jedoch stand das Futter im Verdacht. Laut der Kantonstierärztin Doris Bürgi hätten die Tiere vergammeltes Futter vorgesetzt bekommen. Auch persönliche Umstände des Bauern seien am Drama mitverantwortlich gewesen. Dieser dürfte nun mit einer Strafanzeige wegen Verstosses gegen das Tierschutzgesetz rechnen.