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07.07.2009

Vielfalt erhalten durch Ausrottung

AUSTRALIEN - Ein Pazifist ruft dazu auf, die eingeführten Tiere, die sich über Jahrhunderte in Australien vermehrt haben, auszurotten, um die Vielfalt der in Australien einheimischen Tiere zu schützen.

Der Umweltminister Peter Garrett gab bekannt, dass in den nächsten Jahren Hunderte Millionen Franken in die Ausrottung von Aga-Kröten, Kamelen und anderen eingeführten Tierarten investiert wird. Er begründet, dies nur zu tun, um Australiens Tierwelt zu schützen. Die Kamele würden die ohnehin schon magere Graslandschaft in den Wüstenregionen abgrasen. Dadurch hätten die einheimischen Tiere nicht mehr genug zu fressen. Die Kamele sollen von Hubschraubern abgeschossen werden.
Auch die Aga-Kröte steht auf seiner Vernichtungsliste weit oben. Durch das tödliche Gift, welches sie auf ihrer Haut haben, werden viele einheimische Reptilienarten getötet. Auch Krokodile, da diese die Aga-Kröten fressen, und schliesslich daran sterben. Peter Garrett will Geld an Freiwillige zahlen, die diese Kröten einsammeln, einfrieren und zu Dünger verarbeiten.
Beide dieser Tierarten wurden früher als Nutztiere gebraucht. Die Kamele als Transportmittel ins Innere des Landes und das Gift der Aga-Kröte zur Vernichtung von Insekten. Nun sollen diese ehemaligen Helfer ausgerottet werden, damit für die einheimischen Tiere keine Gefahr mehr besteht.



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