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18.06.2009

VIER PFOTEN erhöht Belohnung für Bärenmörder auf 10'000 Euro

SCHWEIZ – Am Freitag vergangener Woche wurde die verstümmelte Leiche des Braunbären Roznik in einem Bachbett in Slowenien, nahe der Grenze zu Kärnten, gefunden. Bisher tappen die Ermittler im Dunkeln. Verwertbare Hinweise gab es trotz der ausgesetzten Belohnung der Kärntner Jägerschaft sowie dem Kärntner Tierschutzreferenten Uwe Scheuch noch nicht. VIER PFOTEN erhöht nun aus diesem Grund die gesammelte Belohnung von 6.000 Euro auf 10.000 Euro.

„Der Täter darf nicht ungestraft davonkommen“, so Johanna Stadler-Wolffersgrün, stellvertretende Geschäftsführerin von VIER PFOTEN. „Die grosszügige Belohnung der Kärntner Jägerschaft und des Kärntner Tierschutzreferenten hat bisher nicht das gewünschte Ergebnis gebracht. Nun wollen VIER PFOTEN einen zusätzlichen Anreiz für besorgte Bürger bieten.“

Über 70 Prozent der Österreicher haben sich laut einer Marktumfrage 2008 für die Ansiedlung von Bären in Österreich ausgesprochen. Die aktuellen Reaktionen von Politik, Medien und Bevölkerung zeigen, dass solche Taten in Österreich auf breite Ablehnung stossen.
„Wir hoffen, dass der Verantwortliche zur Rechenschaft gezogen wird“, so Stadler-Wolffersgrün abschliessend. „In diesem Fall muss ein ganz klares Zeichen gesetzt werden: Ein solch brutales und verantwortungsloses Umgehen mit Wildtieren wird in Europa nicht toleriert.“