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23.09.2010

VIER PFOTEN startet grosses Kastrationsprojekt in Bukarest

RUMÄNIEN - In Rumäniens Hauptstadt gibt es nach Schätzungen von VIER PFOTEN etwa 40’000 Streunerhunde – für Bevölkerung und Stadtregierung eine Belastung. Nun soll dieses Problem von VIER PFOTEN gelöst werden: Die Tiere werden entwurmt, gegen Krankheiten behandelt und kastriert. Die Zahl der Tiere kann so langfristig und nachhaltig reduziert werden.

Bukarester Stadtregierung bemüht sich bereits seit vielen Jahren, der grossen Anzahl der Streunerhunde Herr zu werden. Bereits 2001 begann ein von VIER PFOTEN organisiertes Kastrationsprojekt, das jedoch nach wenigen Wochen von den Behörden abgebrochen wurde. In der Zwischenzeit gab es viele Lösungsversuche dieses „Problems“, und die meisten davon waren grausam: „Zehntausende Tiere wurden brutal umgebracht“, erklärt Helmut Dungler, Gründer und Präsident von VIER PFOTEN. Die Proteste mehrerer Tierschutzorganisationen blieben erfolglos.
 
Doch im Jahr 2010 kam die Wende: Die Stadtregierung von Bukarest sah endlich ein, dass das Umbringen von Streunertieren die Situation nicht löst. Es wurden riesige Geldsummen investiert und den Tieren wurde unnötiges Leid angetan. VIER PFOTEN trat in erneute Verhandlungen – und hatte Erfolg: „Mit zehntem September dieses Jahres haben wir begonnen, Bukarests Streunerhunde systematisch zu behandeln, entwurmen und zu kastrieren.“ Alle behandelten Hunde werden an einem im Ohr angebrachten blauen, nummerierten Clip zu erkennen sein. Das Team von VIER PFOTEN wird bis zu siebzig Tiere pro Tag kastrieren.
 
„VIER PFOTEN stellt das medizinische Material sowie das Personal zur Behandlung der Tiere gratis zur Verfügung. Im Gegenzug dazu hat sich die Stadtregierung dazu verpflichtet, keine Abschüsse oder Massenvergiftungen der Streunertiere mehr zu organisieren“, erklärt Helmut Dungler. Die „Stray Animal Care“-Projekte, die VIER PFOTEN seit über einem Jahrzehnt in vielen Ländern der Welt durchführt, zeigen nachhaltige Erfolge. „Besonders in den ländlichen Regionen von Rumänien und Bulgarien ist die Zahl der Streunerhunde signifikant zurückgegangen – und das, ohne dass ein Tier grausam getötet werden musste“, erklärt Helmut Dungler.



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