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16.09.2010

Vietnamesische Waldrinder sterben in Gefangenschaft

LAOS - Zuletzt wurde das Vietnamesische Waldrind vor rund zehn Jahren fotografiert. Das seltene rehgrosse Tier kann in Gefangenschaft nicht überleben. Wie die Internationale Naturschutzunion (IUCN) mitteilt, nahmen bereits Ende August Dorfbewohner in der Provinz Bolikhamsai in Zentral-Laos ein Tier gefangen und brachten es in ihr Dorf. Dort verstarb es aber wenige Tage später.

Foto: Silviculture

Angereiste Forscher konnten noch Fotos vom lebenden Tier machen. Das tote Männchen wurde in die Provinz-Hauptstadt Pakxan gebracht, wo Biologen es untersuchen wollen. Dies soll ein wesentlicher Schritt nach vorne sein was das Verständnis dieser aussergewöhnlichen und mysteriösen Art angeht. Man weiss nach wie vor wenig über diese Tiere. Sie kommen im Gebirge von Laos und Vietnam vor. Es sind Regenwaldbewohner. Ihre Hörner sind lang und nahezu gerade nach hinten gerichtet. Ausserdem gelten Vietnamesische Waldrinder als vom Aussterben bedroht. Forscher schätzen, dass es nur noch wenige hundert Exemplare gibt.

Entdeckt wurde die Art erst 1992. Den Einheimischen war das Tier zwar längst bekannt, europäischen Wissenschaftern bis zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht. Kein Biologe hat je ein Vietnamesisches Waldrind in der freien Natur gesehen. Nach seiner Entdeckung seien zwar mehrere Exemplare gefangen genommen worden, sie alle verstarben aber nach kürzester Zeit in Gefangenschaft. Das Vietnamesische Waldrind ist auch unter den Namen Saola oder Pseudoryx nghetinhensis bekannt.



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